In diesem Jahr wurde der Bereich zwischen der Umfassungsmauer und der Nordseite des Hauptgebäudes ausgewählt (s. Gesamtplan). Die Verlängerung der nördlichen Mauer (ausgehend vom Haus des Schmiedes) stieß nach 20 m auf eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende Mauer. Die Befunde weisen darauf hin, dass es sich nicht um ein Gebäude handelt. Die Mauern haben das Gelände strukturiert, aber ein Nutzungszweck kann daraus nicht abgeleitet werden. In diesem Bereich gefundene Pfostengruben deuten auf eine vorrömische Nutzung hin. Seltenes vorrömisches Fundmaterial weist ebenfalls auf eine spätlatènezeitliche Vorbesiedlung hin.

2010 Fl3875dPl1 001

Blick auf einige Grabungsfelder: von den Mauern ist

nur die unterste Schicht, die sog. Rollierung, übrig.

 

2011 M589Gesamt2 Kopie

Blick Richtung Osten: im hinteren Bereich ist die Quermauer zu erkennen

 

2010 2 Fl3776bPl1 001

Quermauer nordwärts: diese wird in den folgenden Perioden weiter verfolgt

 

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