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Beginn der Rekonstruktion im Jahr 1985

Schon die ersten Ausgrabungen verfolgte die Öffentlichkeit mit großem Interesse. Früh bestand der Wunsch nach einem Museum. Zur Verwirklichung dieses Zieles gründete sich der Verein zur Erforschung und Erhaltung der Kulturdenkmale in Hechingen-Stein. Von ihm kam der Anstoß, Teile der Anlage zu rekonstruieren und damit ein Modell im Originalmaßstab zu schaffen.

 

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Gesamtansicht von Süden

Zwischen 1985 und 1991 konnte nach jahrelangen Planungen unter maßgeblicher Beteiligung des zuständigen Landesdenkmalamtes in Tübingen der südöstliche Eckrisalit, Teile des nördlich anschließenden Säulenganges und ungefähr ein Drittel der Portikus wieder aufgebaut werden.

Grundlage für diese Rekonstruktion waren die baulichen Überreste selbst, Architekturteile wie etwa Säulen und schließlich auch bildliche Überlieferungen entsprechender Häuser aus römischer Zeit.

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Tempelbezirk

Natürlich lassen sich dadurch nicht alle Fragen beantworten. Es bleiben immer Unsicherheiten, und so ließ Kritik aus der Fachwelt nicht lange auf sich warten. Außer Frage steht jedoch, dass gerade Rekonstruktionen dem Laien Einblicke in die Geschichte erleichtern.

Im Tempelbezirk sorgt ein wieder aufgebautes Tempelchen für Anschaulichkeit. Hier finden Sie neben Informationen zur römischen Religion und den in Hechingen-Stein gefundenen Statuen zahlreiche Abgüsse römischer Götterstatuen aus ganz Baden-Württemberg.

 

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Venuskopf aus Sandstein